Jeans Brown Photography / Jens Schwarz

Jeans Brown Photography / Jens Schwarz

Jeans Brown - "Many small things, give the big picture"

Jens aka Jeans Brown got his first analog camera in childhood by his mother paid. In 2007 he already celebrated with the exhibition "Do I know... Show more

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Biography

Jeans Brown - "Many small things, give the big picture"


Jens aka Jeans Brown got his first analog camera in childhood by his mother paid. In 2007 he already celebrated with the exhibition "Do I know Berlin" in the gallery Timezone a first success. Besides framed photographs also projected on the wall Slideshow was seen with over 140 incurred in Berlin shots that found their entirety by specially produced beats.

Jeans Brown - self-taught and multitalented creative spirit. Graphic Beat producer and especially photographer with a very fine view of the hidden things of everyday life.

An artist with many facets!


Armed with his camera roams Brown with open eyes through the world.

He sees through her viewfinder designs and puts them into a frame by pressing the shutter button and it captures. He never more than once pressed the shutter button.

Highlighting escapes and perspectives runs like a stringency for his work. It can be seen a fixation of structures and forms, but at Browns shots is less about the representation of the object as such, is to be imaged clever, more it comes to experienceability his photographs on the level of perception. His photographs are downright read as images of a photographic author. He documented and interpreted with them. They are exempt from mapping function. He asks for the photographic images of the world on emotional experiential level.

Brown filters in his photographs an urban, time entflohenes Utopia in the streets of Berlin, creating a in its dramaturgical and visual aesthetic effect own cosmic space. From a structured totality in Berlin of opportunity, a city on the cutting edge, he punches out sections which are subject to a certain timelessness. He deliberately excluded from humans as well as objects that could be read by a temporal localization.

Most his photographs are in black and white. He's mainly about capturing moods.

Brown: "Many small things give the big picture. Black and white also brings them even more effective "

Black-white suggests rigor, clarity, precision, a certain coolness partly something dark. The photographs evoke an intentionally created by photographer reaction in the viewer in tangible perception. Brown aims to evoked on the emotional level of drama in contemplation which are also subject to the concealment time transparency a certain timelessness.

By aesthetic sobriety and the representation of the architectures in its simplicity and beauty accompanied by a certain dramatic atmosphere by dispensing of color jeans Brown plays in his recordings with the absence of time in their hardness as well as in their gentleness and draws the viewer into a their very own cosmos away from the noisy, fast and hectic metropolis Berlin!


Text: Annabell Burger / art historian

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Jeans Brown - „Viele kleine Dinge, ergeben das grosse Ganze“


Jens aka Jeans Brown bekam seine erste Analogkamera im Kindesalter von seiner Mutter geschenkt. 2007 feierte er bereits mit der Ausstellung „Kenn ich Berlin“ in der Galerie Zeitzone einen ersten Erfolg. Neben gerahmten Fotografien war auch eine an die Wand projizierte Slideshow mit über 140 in Berlin entstandenen Aufnahmen zu sehen, die ihre Gänze durch eigens produzierte Beats fand.

Jeans Brown - Autodidakt und multitalentierter Kreativgeist. Grafiker, Beatproduzent und vor allem Fotograf mit einem sehr feinen Blick für die verborgenen Dinge des Alltags.

Ein Künstler mit vielen Facetten!


Bewaffnet mit seiner Kamera streift Brown mit offenen Augen durch die Welt.

Er erblickt durch ihren Sucher Motive und setzt sie in einen Rahmen, indem er den Auslöser drückt und sie einfängt. Er betätigt den Auslöser nie mehr als ein einziges Mal.

Die Hervorhebung von Fluchten und Perspektiven zieht sich als Stringenz durch seine Arbeiten. Es ist eine Fixierung von Strukturen und Formen zu erkennen, doch bei Browns Aufnahmen geht es weniger um die Darstellung des Gegenstandes als solches, der gekonnt abgebildet werden soll, mehr geht es um die Erfahrbarkeit seiner Fotografien auf der Wahrnehmungsebene. Seine Aufnahmen sind geradezu als Bilder eines fotografischen Autors zu lesen. Er dokumentiert und interpretiert mit ihnen nicht. Sie unterliegen keiner Abbildungsfunktion. Er fragt nach den fotografischen Bildern dieser Welt auf emotional erfahrbarer Ebene.

Brown filtert in seinen Aufnahmen ein städtisches, der Zeit entflohenes Utopia in den Strassen Berlins und schafft so einen in seiner dramaturgischen und bildästhetischen Wirkung eigenen kosmischen Raum. Aus einer strukturierten Ganzheit im Berlin der unbegrenzten Möglichkeiten, einer Stadt am Puls der Zeit, stanzt er Ausschnitte heraus, die einer gewissen Zeitlosigkeit unterliegen. Bewusst klammert er Menschen als auch Objekte aus, durch die eine zeitliche Verortung ablesbar gemacht werden könnte.

Meist sind seine Aufnahmen in schwarz-weiss gehalten. Es geht ihm vor allem darum, Stimmungen einzufangen.

Brown: „Viele kleine Dinge ergeben das grosse Ganze. Schwarz-weiss bringt diese zudem noch besser zur Geltung“

Schwarz-weiss suggeriert Strenge, Klarheit, Präzision, eine gewisse Kühle teils auch etwas Düsteres. Die Aufnahmen rufen in der erfahrbaren Wahrnehmung eine vom Fotografen bewusst gewollte Reaktion beim Betrachter hervor. Brown zielt auf eine auf der Gefühlsebene evozierte Dramatik in der Betrachtung ab, die zudem durch die Verschleierung zeitlicher Transparenz einer gewissen Zeitlosigkeit unterliegen.

Durch die ästhetische Nüchternheit und die Darstellung der Architekturen in ihrer Einfachheit und Schönheit untermalt von einer gewissen dramatischen Stimmung durch den Verzicht von Farbe spielt Jeans Brown in seinen Aufnahmen mit der Abwesenheit von Zeit in ihrer Härte als auch in ihrer Sanftheit und zieht den Betrachter in einen ganz eigenen Kosmos fern der lauten, schnellen und hektischen Großstadt Berlin!


Text: Annabell Burger/Kunsthistorikerin


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Achievements
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